Anfang Juni traf sich Heidemarie Schroeder von der Wassertafel Berlin-Brandenburg mit den Redakteuren des Kultur- und Politmagazin „Maulbär“ am Wasserwerk Eggersdorf. Anhand des Streites um eine vom Landesumweltamt im Zusammenhang mit der Teslaansiedlung geduldete, von Naturschutzverbänden aber als rechtswidrig erachtete Trinkwassermehrförderung in Eggersdorf wurden die Hintergründe des Giga-Konfliktes um das Trinkwasser in der Region analysiert.

Als vor vier Jahren bekannt wurde, dass der Elektrobauer Tesla im südbrandenburgischen Grünheide eine „Gigafabrik“ bauen will, wurde das Wasser schnell ein zentrales Thema. Mit dem Versuch, den Vorstand des lokalen Wasserverbandes abzuwählen, nahm der in der Region ausgebrochene Kampf um das Trinkwasser groteske Züge an. In einem Interview mit dem „MaulbärKLIPP“ erläutert Heidemarie Schroeder von der Berliner Wassertafel die Hintergründe dieses Abwahlversuches.