9.12.2021, 10:00 Uhr +++ PHOTOAKTION "TESLA, DIE HAUPTSTADT UND DAS WASSER"

Einladung zur
+++ PHOTOAKTION  „TESLA, DIE HAUPTSTADT UND DAS WASSER“ –
mit BRIEFÜBERGABE an die neue Regierungskoalition
Donnerstag, 9.12.2021, 10:00 Uhr vor dem Roten Rathaus: +++
Wassertafel Berlin-Brandenburg fordert: Die Berliner Politik muss Verantwortung übernehmen
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
Am Donnerstag, 9.12. um 10 Uhr findet vor dem Roten Rathaus unsere Photoaktion „TESLA, DIE HAUPTSTADT UND DAS WASSER“ in Verbindung mit der Übergabe eines Offenen Briefs an die neue Berliner Regierungskoalition statt. Dazu möchten wir alle, denen eine gemeinwohlorientierte Wasserbewirtschaftung am Herzen liegt, und die das Berliner und Brandenburger Wasser vor einer möglichen Gefährdung durch die Tesla-Gigafactory schützen möchten, einladen. Wir freuen uns, Ihnen einen Überraschungsgast zu präsentieren!

Hintergrund: Das Thema Trinkwasser und Gewässerschutz kommt auch im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung nicht vor. Wir fordern die Politik auf,  Verantwortung für die Folgen des Baus der Tesla-Gigafactory in einem Wasserschutzgebiet und die damit verbundende Gewässerbelastung durch weitere Schadstoffe zu übernehmen. Auch der dadurch erhöhte Wasserverbrauch in der Region, die als eine der trockensten in Ostdeutschland gilt, muss thematisiert werden. Ökologische Schäden und die Gefährdung des Trink- und Abwassers werden von der Politik bislang maximal als Kollateralschaden gesehen und öffentlich nicht bekanntgemacht oder problematisiert. Das wollen wir ändern.

Die Berliner Wassertafel“ vereint Wasseraktive, Naturschutzverbände, aber auch ausgewiesene ExpertInnen wie z.B. Geologen, Biologen, Limnologen und Ökologen. Mit einer fulminanten Kundgebung vor dem Brandenburger Tor flankierten ihre Aktiven am 13. August  Elon Musks Berlin-Besuch, in den darauf folgenden Wochen wurden 13 600 Seiten des neuen Bauantrags für die Errichtung einer zusätzlichen Batteriefabrik gesichtet und in fundierte Einwendungen zum Schutz des Wassers eingebracht.

InitiatorInnen und Aktive der Wassertafel Berlin-Brandenburg werden vor Ort sein und für Interviews zur Verfügung stehen.

Mit freundlichen Grüßen,
Ulrike von Wiesenau

Pressekontakt: Ulrike von Wiesenau +49(0) 1573-4077795presse@wassertafel.org

 

Wassertafel Berlin-Brandenburg:

„TESLA, DIE HAUPTSTADT UND DAS WASSER – DIE NEUE BERLINER REGIERUNGSKOALITION MUSS VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN!“

Pressemitteilung, 9.12.2021: Offener Brief an die Berliner Landesregierung: Die Tesla-Gigafactory gefährdet auch das Wasser der Hauptstadt. Übernehmen Sie Verantwortung für das Trinkwasser und die Gewässer in Berlin.

 

„UNSER WASSER FÜR TESLA?“ Aktive der Wassertafel Berlin-Brandenburg haben mit einer künstlerischen Aktion vor dem Roten Rathaus die Übergabe eines Offenen Briefes mit Forderungen an die neue Regierungskoalition begleitet und damit auf die drohende Gefährdung auch des Berliner Wassers durch die Brandenburger Tesla-Gigafactory hingewiesen. Neben einem Redebeitrag der international agierenden Wasseraktivistin Dorothea Härlin, in dem sie die neue Regierung zum Handeln aufrief, sorgte der Perkussionist Klaus Staffa mit seinem Tesla-Electronic-Song für eine starke Performance. Dabei zeigte sich der „Wolf im Schafspelz“, alias Elon Musk, wenig amüsiert. 

Dorothea Härlin, Mitbegründerin der Blue Community Berlin: 

„Es ist unglaublich, dass die bisherige Regierung das Thema Wasser so wenig ernst nahm. Heute ist es 2 Minuten vor 12, deshalb wollen wir die neue Regierung wachrütteln, denn Tesla droht unsere Gewässer und damit auch das Trinkwasser existienziell zu gefährden. Ein Abwiegeln auf die Brandenburger Regierung geht nicht mehr, die Regierung muss sofort Verantwortung übernehmen und die Bevölkerung schützen.“

Gerlinde Schermer, Mitbegründerin des Berliner Wassertischs, stellt klar:

„Die Berliner Wasserkunden haben 2011 per Volksentscheid mit 98% Zustimmung erkämpft, dass das Berliner Wasser vollständig zurück in die öffentliche Hand kommt. Es ist die moralische und gesetzliche Pflicht des Berliner Senats, dafür zu sorgen, dass die BWB Trinkwasser in bester Qualität, bereitstellt. Deshalb muss der Berliner Senat seine Forderungen an die Brandenburger Politik zum Schutz unserer Trinkwasserversorgung bezüglich TESLA öffentlich machen und unsere Interessen vertreten, das muss über dem Renditestreben des Tesla-Konzerns stehen. .Das laute Schweigen des Berliner Senats ist nicht erlaubt! Tesla hat in Berlin nicht gewählt!

Lars Domann vom Verein für Natur und Landschaft in Brandenburg (VNLB) und der BI Grünheide zieht Bilanz:

„Verhindert werden muss vor allem die Einleitung von Abwasser aus dem geplanten neuen Klärwerk an der Müggelspree und damit eine Gefährdung des Reinwasserspeichers Müggelsee und des Trinkwassers der Berliner Bevölkerung. Zentral ist auch die Überwachung des Zustandes des Grundwassers durch eine hinreichende Anzahl von Meßstationen und wirklich unabhängige Spezialisten. Aufgrund der überregionalen Auswirkungen des geplanten Vorhabens fordern wir die Durchführung eines Raumordnungsverfahrens. Hierzu sind für alle relevanten und länderübergreifenden Aspekte zusätzlich die jeweils zuständigen Behörden und Träger öffentlicher Belange des Landes Berlin einzubeziehen.“

 

Vor diesem Hintergrund fordert Pressesprecherin Ulrike von Wiesenau von der Berliner Regierungskoalition:

 „In der Online-Anhörung haben Aktive und unabhängige ExpertInnen zwar zentrale Fragen formuliert, aber keine ausreichenden Antworten von Tesla und der Landesregierung erhalten. Diese fordern wir nun auch von der Berliner Regierungskoalition ein und sind dabei gerne bereit, unser Fachwissen zur Verfügung zu stellen. Insbesondere bei Störfällen könnte die Wasserversorgung der Hauptstadt gefährdet sein, Tesla hat bislang kein abschliessendes Störfallgutachten vorgelegt, obwohl es seine Gigafactory in ein Trinkwasserschutzgebiet gebaut hat. Unklar bleibt auch, wie die riesigen Mengen an Abwasser behandelt werden sollen. Bis zur Klärung dieser Fragen darf es keine endgültige Genehmigung für Elon Musks Projekt geben.“

 
Die Wassertafel Berlin-Brandenburg hat die neue Berliner Regierung zu einem Fachgespräch im Januar 2022 eingeladen und hofft auf eine positive Antwort.
Pressekontakt: Ulrike von Wiesenau +49(0) 1573-4077795 |  presse@wassertafel.org
Die Wassertafel Berlin-Brandenburg vereint Wasseraktive, Naturschutzverbände, aber auch ausgewiesene ExpertInnen wie z.B. Geologen, Limnologen und Ökologen. www.wassertafel.org


23. November 2021, 19:00 Uhr - Der Berliner Wasserrat und die Wassertafel Berlin-Bandenburg laden ein zu einer Online-Konferenz

Dienstag, 23. November 2021, 19:00 Uhr

Teslas Gigafactory, die Hauptstadt und die Gefährdung des Wassers – Und die Politik schweigt?

Die warnenden Stimmen mehren sich, die Gefährdung des Brandenburger aber auch des Berliner Wassers wird längst nicht mehr nur von lokalen Umweltinitiativen und Akteuren wie der BI Grünheide, dem Berliner Wassertisch und der Wassertafel Berlin-Brandenburg thematisiert.

Gewichtige Stimmen, die professionell mit der Thematik befasst sind, liefern immer mehr Fakten und detailliertes Fachwissen: allen voran das angesehenene Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und der Wasserverband Strausberg-Erkner. (WSE). Auch in der am 18.10. gesendeten ARD-Dokumentation von Gesine Enwaldt und Melanie Stucke „Streit um Tesla – Was bringt die Gigafactory?“, kommen neben Aktiven des Berliner Wassertischs und der Wassertafel Berlin-Brandenburg. die die Tesla-Ansiedlung in einem Wasserschutzgebiet kritisch kommentieren, Jörg Lewandowski vom IGB und André Bähler vom WSE, prominent und argumentativ stark, zu Wort. Mit diesen Argumenten und mit den Positionen verschiedener Umweltverbände und Initiativen möchten wir uns in der nächsten Veranstaltung des Berliner Wasserrates auseinandersetzen und im Anschluss daran einen Forderungskatalog zum Schutz des Brandenburger und Berliner Wassers vor den möglichen Folgen der Tesla-Gigafactory an die neue Regierungskoalition formulieren.

Die Berliner Politikerinnen und Politiker sahen bisher die Verantwortung ausschließlich bei der Brandenburger Regierung. Doch das Wasser kennt keine Landesgrenzen. Der Berliner Wassertisch war treibende Kraft für den Beschluss des Berliner Abgeordnetenhauses, Berlin 2018 zur „Blue Community“ zu machen, womit sich die Hauptstadt auf den besonderen Schutz des Trinkwassers und der Gewässer verpflichtete. In der Veranstaltung sollen, nach einer wirkungslos gebliebenen Online-Konsultation des LfU Brandenburg, Fragen zu klimatischen und geologischen Besonderheiten der Region, offene Fragen zu den Sicherheitsvorkehrungen der Tesla-Gigafactory und die sich daraus ergebende Wasser- und Abwasserproblematik, erörtert und die Politik in die Verantwortung genommen werden.

Moderation: Gertrud Falk (FIAN Deutschland)/ Ulrike von Wiesenau

Einstiegsreferate:

Dr. Heidemarie Schroeder (Wassertafel Berlin-Brandenburg)
Lars Domann (BI Grünheide)
Werner Klink (Geologe, BI Grünheide)
Nikolaus Geiler (Diplombiologe und Limnologe, Sprecher des AK Wasser im BBU), angefragt

Anmeldung: Dorothea Härlin dorotheahaerlin@gmx.de

Veranstaltende: Berliner Wassertisch e.V./ Wassertafel Berlin-Brandendburg in Kooperation mit der Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte


Die Wassertafel Berlin-Brandenburg lädt ein zur Kundgebung „TESLA GOOD BYE“

Eingeladen sind alle, denen eine gemeinwohlorientierte Wasserbewirtschaftung in Berlin und Brandenburg am Herzen liegt, und die gegen die Scheinheiligkeit des Greenwashing aufstehen möchten. Wir befürchten, dass Tesla uns das Trinkwasser in Berlin abgräbt und unsere Gewässer durch sein Abwasser noch weiter verschmutzt.

Mit der Kundgebung wollen wir auch darauf hinweisen, dass aktuell 13.600 Seiten neuer Antragsunterlagen der Firma Tesla zu Errichtung und Betrieb einer Anlage am Standort 15537 Grünheide/Mark ausliegen. Aus Brandenburg, Berlin und dem Bundesgebiet können bis zum 19.8. individuelle Einwendungen beim Landesamt für Umwelt in Brandenburg eingereicht werden. Unser Ziel: um die 1000 Einwendungen, auf welche die Brandenburger
Reagierung eingehen muss.
Einfache Schritte dazu sind zu finden auf www.wassertafel.org

Wir, die in der „Wassertafel Berlin-Brandenburg“ zusammenarbeitenden BürgerInnen
freuen uns auf viele Menschen, die sich das auch nicht gefallen lassen wollen.

Bitte Maskenpflicht und Abstandsregeln beachten.

Pressekontakt: Ulrike von Wiesenau +49(0) 1573-4077795 |  presse@wassertafel.org


Einladung zur 2. Online-Konferenz: Gräbt Tesla Berlin das Wasser ab?

Seit unserer letzten und ersten Konferenz hat sich bei Tesla einiges ereignet, die Skandale wollen kein Ende nehmen:

- die Umweltverbände haben ihre in 1.Instanz zunächst gescheiterte Klage bei der nächsten Instanz eingereicht
- in den Medien sind immer mehr kritische Berichte zu lesen, zuletzt der Skandal um die illegal aufgestellten Tanks
- ......
- Es ist uns gelungen, eine Webseite anzumelden unter www.wassertafel.org. Ein Entwurf für diese ist im Anhang zu finden, wichtige Ergänzungen sollten über Mails bitte auch schon vorher kommuniziert werden.
- Einige von uns haben sich analog getroffen und Vorschläge für unsere Weiterarbeit und für nächste Aktionen gemacht, das Protokoll ist im Anhang

Wir schlagen folgende Tagesordnung vor:

1. Bericht der Umweltorganisationen über die laufenden Klagen und Aktivitäten
2. Letzte Informationen über das Treiben von Tesla
3. Webseite, Entwurf s. Anhang
4.. Unsere nächsten Aktionen, Vorschläge s. Protokoll
5..Wie arbeiten wir weiter?  Diskussion der Vorschläge, s. Protokoll
6. Verschiedenes

Anmeldung mit kurzer Vorstellung bitte an:  heideschroeder@icloud.com

Wer auf  dem Laufenden gehalten werden möchte, kann sich auf eine Liste von Aktiven und/oder Interessierte anmelden mit kurzer Vortellung über mathias.behnis@gmx.de

Wir freuen uns auf euch         Heidemarie, Ulrike und Dorothea


Gräbt Tesla Berlin das Wasser ab?

Online-Konferenz des Berliner Wassertischs, 27. April 2021, 19:00 Uhr

In Kooperation mit dem Haus der Demokratie und Menschenrechte

Südöstlich von Berlin wächst im brandenburgischen Grünheide die Tesla-Gigafactory aus dem märkischen Sand. Dort, wo im vergangenen Jahr noch über 100 Hektar Wald standen, will Elon Musk bereits im Juli seine Elektro-Auto-Produktion an den Start bringen. Umweltverbände wie die Grüne Liga Brandenburg äussern massive Bedenken, da das Werk in einem Wasserschutzgebiet liegt. Dieses Berliner Urstromtal, eine Senke, die sich von Südosten nach Berlin hineinzieht und die natürliche Zisterne der deutschen Hauptstadt bildet, ist ein Speicher, der mit jedem trockenen Sommer leerer wird. Bereits heute sinkt der Grundwasserpegel dramatisch, der Klimawandel führt zu einer zusätzlichen Wasserverknappung.

Doch Trink- und Grundwasser in unserer Region sind jetzt durch die Aktivitäten von Tesla noch einmal massiver gefährdet. Bereits seit längerem regt sich dagegen Widerstand. Der Berliner Wassertisch und sein Wasserrat möchten dazu beitragen, ein breites Bündnis zu schaffen, um gemeinsam diese Umweltkatastrophe zu stoppen. Berlin darf sich nach der Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe, für die wir erfolgreich gekämpft haben, nicht durch eine in ihrer Ökobilanz höchst umstrittene E-Auto-Produktion das Wasser abgraben lassen.

Die nächsten Wochen könnten die letzte Gelegenheit für wirksamen Einspruch bieten. Die Veranstaltung des Berliner Wasserrates wird sich mit den Folgen der Tesla-Gigafactory auf die Wasserressourcen der Region befassen und bundesweit diskutieren, wie wir uns gegen den Ausverkauf des Trinkwassers wehren und alternative Konzepte vorstellen können.

Einstiegsstatements:

Michael Ganschow, Grüne Liga Brandenburg e.V.
Marten Lange-Siebenthaler, NABU Kreisverband Fürstenwalde
Dr. Heidemarie Schroeder und Lars Domann, BI Grünheide
Vilma Niclas, Rechtsanwältin und Fachjournalistin für IT-Recht
Erwin Nolde, Nolde & Partner - Innovative Wasserkonzepte
Gertrud Falk, Sozialwissenschaftlerin und Referentin FIAN Deutschland.

Moderation: Dorothea Härlin, Gertrud Falk, Ulrike von Wiesenau

Anmeldung: Wenn Sie an unserer Online-Veranstaltung teilnehmen möchten, bitten wir Sie, sich bis zum 26.04.2021 bei Johanna Erdmann anzumelden.