Darstellung trinkwasserrelevanter Verunreinigungen der Erpe

Darstellung trinkwasserrelevanter Verunreinigungen der Erpe, darunter das Korrosionsschutzmit-tel Benzotriazol

Topografische Beziehung des Teslawerks zu Spree und Müggelsee

Topografische Beziehung des Teslawerks zu Spree und Müggelsee. Eine Einleitung von Abwäs-sern würde eine Belastung der Uferfitrats des Müggelsees und damit der Quelle des Trinkwas-sers der Berliner bedeuten.

Wasserprobleme durch Tesla in Austin, Texas

Das englische Wirtschaftsmagazin Forbes beschreibt die Wasserprobleme in Austin, Texas, die durch die Teslaansiedlung extrem verschärft werden (06.04.2022, Alan Ohnsman)

Die kürzlich in Austin, Texas, eröffnete Gigafactory Teslas soll ebenfalls eine Stückzahl von 500.000 batteriegetriebenen E-Autos produzieren. Das Wasserszenario liest sich wie eine Beschreibung der jetzigen und der zu erwartenden Verhältnisse in Grünheide:

  • der Wasserbedarf beträgt ebenfalls - wie in Grünheide - 1,4Mio m3 jährlich für die E-Autofabrik und 1,8 Mio m3 bei Installation einer zusätzlichen Batteriefabrik
  • Tesla hat Zugang zum Wasser des Flusses Colorado, Texas
  • Umweltgruppen kritisieren den laxen Umgang der Behörden bezüglich des Schutzes von Grund- und Flusswasser und befürchten eine negative Beeinflussung der Wasserqualität
  • Der Wasserbedarf steigt durch das teslainduzierte Wachstum Industrie / Gewerbe / Zuzug rapide
  • Während der Wasserbedarf der kommenden Jahre als gesichert erscheint, wird sich das nach 10 oder 15 Jahren geändert haben
  • Der lokale Wasserverband Austin Waters verweigert entsprechend einem jüngst erlsssenen Gesetz Auskünfte zu Teslas Wasserverbrauch

Waldgesetz des Landes Brandenburg

10 LWaldG
Waldgesetz des Landes Brandenburg (LWaldG)

Landesrecht Brandenburg

Kapitel 2 – Erhaltung und Bewirtschaftung des Waldes

Titel: Waldgesetz des Landes Brandenburg (LWaldG)

Normgeber: Brandenburg

Amtliche Abkürzung: LWaldG

Gliederungs-Nr.: 790-3

Normtyp: Gesetz

10 LWaldG – Kahlschlag

(1) Kahlschläge sind vorbehaltlich des Absatzes 4 verboten. Kahlschläge sind alle Holzerntemaßnahmen, die freilandähnliche Verhältnisse bewirken und damit mindestens zeitweilig zum Verlust von Schutzfunktionen des Waldes führen. Ein Kahlschlag liegt regelmäßig dann vor, wenn der Holzvorrat auf einer zusammenhängenden Fläche von über zwei Hektar auf weniger als 40 vom Hundert des nach gebräuchlichen Ertragstafeln oder bekannter standörtlicher Wuchsleistung üblichen Vorrats reduziert wird. Bei der Flächengröße nach Satz 3 sind benachbarte Flächen zu berücksichtigen.

(2) Holzerntemaßnahmen sind dann kein Kahlschlag, wenn sie auf Flächen durchgeführt werden, auf denen eine gesicherte Verjüngung vorhanden ist. Eine Verjüngung gilt als gesichert, wenn sie mindestes zu 40 vom Hundert den Waldboden überschirmt und möglichen Schadeinflüssen weitgehend widersteht.

(3) Holzerntemaßnahmen sind dann kein Kahlschlag, wenn sie auf Erstaufforstungsflächen durchgeführt werden, deren bestimmungsgemäße Nutzung eine Umtriebszeit von höchstens 20 Jahren erfordert.

(4) Aus Gründen des Waldschutzes, zur Nutzung nach Naturereignissen wie Sturm oder Waldbrand sowie aus Gründen des Arten- und Biotopschutzes sind Ausnahmen von Absatz 1 zulässig. Die beabsichtigten Maßnahmen sind mindestens fünf Werktage vor Beginn der unteren Forstbehörde unter Angabe von Ort, Flächengröße und Begründung anzuzeigen.


Verordnung Wasserschutzgebiet

Das Baugelände Teslas in Freienbrink befindet sich zu ca. 2/3 in einem Wasserschutzgebiet (Zone IIIB). Nachdem Umweltaktivisten (leicht veränderte) Schilder zur Kennzeichnung des Wasserschutzgebietes angebracht hatten und wiederholt bei Behörden das Anbringen von Kennzeichen forderten, wurde diese kennzeichnung endlich vorgenommen (siehe Foto, Foto von privat).

Zum Schutz von Wasserschutzgebieten gelten in diesen Verbote (siehe folgend Auszüge aus der für das Teslagelände gültigen Verordnung):

Verordnung zur Festsetzung des Wasserschutzgebietes für das Wasserwerk Erkner, Wasserfassungen Neu Zittauer und Hohenbinder Straße
vom 21. März 2019
(GVBl.II/19, [Nr. 24])

Auf Grund des § 51 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1, Satz 2 und 3 und Absatz 2 und des § 52 Absatz 1 des Wasserhaushaltsgesetzes vom 31. Juli 2009 (BGBl. I S. 2585) in Verbindung mit § 15 Absatz 1 Satz 1 und Absatz 3 des Brandenburgischen Wassergesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom
2. März 2012 (GVBl. I Nr. 20), der durch Artikel 1 des Gesetzes vom 4. Dezember 2017 (GVBl. I

Nr. 28) neu gefasst worden ist, verordnet der Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft:

….

  • 3
    Schutz der Zone III B

In der Zone III B sind verboten:

….

  1. das Errichten, Erweitern oder Erneuern von
    • Bohrungen, welche die gering leitende Deckschicht über oder unter dem genutzten Grundwasserleiter verletzen können,
    • Grundwassermessstellen oder
    • Brunnen,

….

  1. das Errichten oder Erweitern von Industrieanlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen in großem Umfang, wie zum Beispiel in Raffinerien, Metallhütten oder chemischen Fabriken ….