"Wasser gehört uns allen, unabhängig von unserer Nationalität. Es fließt für alle Menschen, genauso wie für Tiere und Pflanzen. Es gibt kein Leben auf unserem Planeten ohne Wasser"

Die WassertafelBerlin - Brandenburg und überall für das Gemeingut Wasser

Wer sind wir

Wir sind eine Gruppe von Menschen, die sich teilweise schon lange aktiv für Wasser als öffentliches Gut, unsere Gemeingüter und gegen den Klimawandel engagieren.
Die Fabrik, die Tesla gerade in Grünheide (Brandenburg) vor den Toren Berlins baut, ist ein Paradebeispiel dafür, was bei Grossprojekten alles falsch gemacht werden kann. Umweltstandards werden ebenso missachtet wie Bürgerbeteiligung, die Politik mischt sich in ein Genehmigungsverfahren massiv ein, die Schaffung von Tatsachen auf dem Baufeld degradiert dieses Genehmigungsverfahren zur Farce und das lebensnotwendige Gut Trinkwasser wird gefährdet. Nicht nur ist es in Qualität und Quantität bedroht, auch erscheint das Gespenst der Privatisierung wieder am Horizont. Der Berliner Wassertisch, der schon einmal eine Rekommunalisierung von Trinkwasser erreicht hat, hat sich deshalb mit Aktiven vor Ort zusammengeschlossen, um diese Dinge publik zu machen und dagegen vorzugehen.

Unsere Ziele

1.

Wir fordern zuerst, die Geschehnisse in Grünheide transparent zu machen. Es geht nicht an, dass eine Lagerhalle genehmigt und gebaut wird, die dann zur Batteriefabrik „umgewidmet“ wird. Es geht nicht an, dass Gefahrenstoffe, die in einem Wasserschutzgebiet zur Anwendung kommen, in den Antragsunterlagen nach wie vor geschwärzt erscheinen. Es geht nicht an, bei einem Werksneubau in einem wasserarmen Gebiet keinen geschlossenen Wasserkreislauf zu implementieren, so dass Trinkwasser verschwendet wird. Es geht nicht an, ein Klärwerk für Teslaabwässer so zu planen, dass verbleibende Schadstoffe den Müggelsee erreichen und damit das Trinkwasser der Berliner belasten. Wir fordern, dass all diese Dinge gegenüber den Anwohnern, Umweltschutzorganisationen und Akteuren wie dem Wasserverband Strausberg-Erkner unverzüglich publik gemacht werden.

2.

Nachdem bereits über 300 ha teilweise als „ökologisch wertvoll“ eingestufter Wald dem Teslaprojekt zum Opfer gefallen sind, fordern wir, Ansprüche Teslas auf erneute Waldgebiete abzulehnen. Das Loch, das Tesla in ein geschlossenes Waldgebiet, in die „Grüne Lunge Berlins“, in ein Natura 2000 – Areal gerissen hat, ist jetzt schon irreparabel.

3.

Wir verlangen, dass trotz der im Nachgang zum Werksbau erteilten Baugenehmigung die nach wie vor bestehende Probleme

  • Gefährdung des Wasserhaushaltes in einer der trockensten Regionen Deutschlands
  • Gefährdung des Trinkwassers der Berliner durch Einleitung (geklärten) Abwassers in die Spree
  • Gefährdung des Grundwassers auf dem Fabrikgelände und somit des Trinkwassers der Brandenburger durch Hantieren mit teilweise unbekannten Gefahrenstoffen und
  • Fehlen eines ausreichenden Konzepts zum Umgang mit Störfällen

einer Lösung zugeführt werden.

Wir betrachten es als grosses Versäumnis, dass ein Bauvorhaben dieser Reichweite und mit den zu erwartenden immensen Folgewirkungen einer Salamitaktik folgend mittels 20 Zulassungen zum vorzeitigen Baubeginn fertiggestellt wurde. Als Wassertafel Berlin Brandenburg haben wir gefordert, nach Wasserhaushaltsgesetz zu genehmigen. Auf die fatalen Auswirkungen dieses Versäumnisses weisen wir hin, während Anwohner sie zu erahnen beginnen.

Was wir machen

Spenden

Wir benötigen Spenden, um Materialien, Technik und im Einzelfall professionelle Hilfe zu finanzieren.

Wenn Sie unsere Arbeit auch ohne Spendenquittung unterstützen wollen (wir sind eine Initiative, kein Verein):

Empfänger: Johanna Erdmann –Wassertafel
Konto-Nr.:  DE61430609674011134602
BIC:  GENODEM1GLS

Betreff:  „Spende Wassertafel“

Danksagung

Wir bedanken uns bei Movement Hub für die materielle und technische Unterstützung bei der Erstellung dieser Webseite. Cecilia Maas, Webdesignerin aus Berlin, hat bei der Umsetzung geholfen. Auch ihr sagen wir herzlichen Dank.

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